Alle Anforderungen der VDI-2770-Richtlinie werden erfüllt
KI-basierte Metadaten
plusmeta analysiert Ihre Dokumente in Sekundenschnelle und erkennt automatisch, welche Dokumentkategorie der VDI 2770 am besten zu Ihren Inhalten passt. Neben der Dokumentkategorie werden auch weitere Metadaten mithilfe von Künstlicher Intelligenz erkannt, wie z. B. das Produkt, die Sprache oder der Hersteller.
VDI-2770-konforme Hauptdokumente und Struktur
plusmeta übernimmt für Sie die Erstellung der von der Richtlinie geforderten Dateien. Für jedes Produkt generiert plusmeta ein ZIP-Archiv mit einem übersichtlichen PDF-Hauptdokument und einer XML-Variante sowie darin verschachtelte Dokumentcontainer mit Ihren PDF-Dateien und XML-Metadaten.
Einfache Integration von projektspezifischen Metadaten
Oft müssen in VDI-2770-Dokumentationscontainern projektspezifische Metadaten, wie Bestellnummern, technische Plätze, Equipment-IDs und vieles mehr übergeben werden. plusmeta bietet komfortable Möglichkeiten, diese Daten automatisiert in das System und an die Dokumente zu bekommen. Über Schnittstellen oder einen konfigurierbaren Excel-Import sind die Informationen so im Handumdrehen als Metadaten im VDI-2770-Paket.
Verschachtelte Container
Sie erhalten bereits fertige VDI-2770-Pakete von Ihren Zulieferern? Integrieren Sie diese in plusmeta schnell und einfach in Ihre VDI-2770-Pakete. Beim Import werden VDI-2770-Container validiert und enthaltene Metadaten ausgelesen. Durch eine intuitive Darstellung der wichtigsten Metadaten können Dokumentationscontainer übersichtlich in plusmeta verwaltet und durchsucht werden.
Konvertierung von Dateiformaten
Die VDI 2770 fordert, dass alle Dokumente als PDF/A-Dateien übergeben werden müssen. plusmeta prüft beim Import alle Dateien auf ihre Konformität und bietet einen komfortablen Massen-Konvertierungsservice, für alle PDF und Office-Dateien, die noch nicht PDF/A-konform sind.
VDI 2770 als essenzieller Bestandteil der Digitalen Datenkette
In vier Schritten zum VDI-2770-Paket
Die plusmeta Plattform nutzt Künstliche Intelligenz, um Dokumente mit den geforderten Metadaten anzureichern
und anschließend als VDI-2770-Paket zu exportieren. Dabei werden Sie Schritt für Schritt durch einen intuitiven
Workflow geführt. plusmeta stellt sicher, dass alle Anforderungen des Standards erfüllt werden.
FAQs zur VDI-2770-Richtlinie
Die VDI-Richtlinie 2770 beschreibt ein Austauschformat, das effizientes Zusammenführen umfangreicher Dokumentation aus unterschiedlichen Quellen ermöglicht. Das zugrundeliegende Konzept aus einem Containerformat und einem Metadatenmodell bildet die Basis für einen funktionierenden digitalen Informationsaustausch.
Der vollständige Name der Richtlinie lautet: VDI 2770 - Blatt 1: „Betrieb verfahrenstechnischer Anlagen - Mindestanforderungen an digitale Herstellerinformationen für die Prozessindustrie – Grundlagen“.
Prozessindustrie
Die Richtlinie adressiert in erster Linie Unternehmen der Prozessindustrie. Hier gibt es einige branchenspezifische Herausforderungen, auf welche die Richtlinie Antworten gibt. Denn, wenn komplexe Anlagen erneuert, erweitert oder verändert werden, müssen die Produktinformationen von zahlreichen unterschiedlichen Apparaten bzw. Equipments zusammengeführt werden.
Entlang des gesamten Produktlebenszyklus müssen die richtigen Informationen abrufbar sein. Werden z. B. Teile einer Anlage ausgetauscht, muss auch die zugehörige Dokumentation aktualisiert werden. Gesetzliche Vorgaben und daraus resultierende Audits zur Prüfung der Sicherheit können es erforderlichen machen, dass sogar das Materialzeugnis einer einzelnen Schraube nachzuweisen ist. Das entsprechend notwendige Dokumentenmanagement kann ganze Projektteams über Tage beschäftigen.
Das Konzept der VDI-2770-Richtlinie ermöglicht, durch die eindeutige, maschinenlesbare Zuordnung und Klassifizierung der Dokumente, diese Herausforderungen zu meistern.
Zulieferer der Prozessindustrie
Zulieferer der Prozessindustrie müssen damit rechnen, dass die Dokumentation zu den gelieferten Produkten zukünftig immer häufiger als VDI-2770-Paket gefordert wird. Dieser Umstand ist jedoch nicht nur Herausforderung, sondern auch Chance: Wenn Sie unterschiedliche Unternehmen beliefern, ist es einfacher, sich an einen Standard zu halten als zahlreiche individuelle Anforderungskataloge durchzuarbeiten.
Bei der Zusammenstellung eines validen VDI-2770-Paketes kommen verschiedene Aspekte zum Tragen, welche wir im Folgenden kurz umreißen.
(1) Dokumentcontainer
Um das Konzept leichter verständlich zu machen, illustrieren wir Ihnen den Aufbau an einem einzelnen Dokument. In diesem Beispiel einer Betriebsanleitung (BA). Diese findet ihren Platz als PDF/A-Dokument zusammen mit der Originaldatei („Free“) und einer XML-Metadatendatei in einem Dokumentcontainer. Dieser ZIP-Container bündelt alle Informationen zu einem Dokument, in diesem Fall zur Bedienungsanleitung.
(2) Dateiformat PDF/A
Alle Dokumente müssen als PDF/A vorliegen. Dieses Dateiformat stellt sicher, dass die Dokumente langfristig zugreifbar und korrekt darstellbar sind. Die Richtlinie erlaubt nur PDF/A-Formate, bei denen der textuelle Inhalt elektronisch zugreifbar, sprich durchsuchbar ist (z.B. PDF/A-2a und PDF/A-3a). Eine Ausnahme gibt es für Zeugnissen, Zertifikaten und Bescheinigungen (Dokumentenkategorie 02-04). Da diese Dokumente häufig lediglich eingescannte Bildinformationen enthalten, sind weitere PDF/A-Varianten erlaubt. Die Originaldateien (vgl. „Free“ in der Grafik) mitzuliefern, steht den Paket-Erstellenden frei.
(3) Alle Metadaten pro Dokument in einer XML-Datei
Pro Dokument sind die Metadaten in einer XML-Datei zu liefern. Ein wichtiges Metadatum ist dabei die Dokumentkategorie. Die enthaltenen Dokumente müssen anhand ihrer Dokumentart und ihres Verwendungszwecks einer der 12 vorgegebenen Dokumentkategorien zugeordnet werden. Zusätzlich ist eine Einordnung nach DIN EN 63551 möglich (DCC – Document Kind Category Code).
Durch Einordnung der Dokumente nach Verwendungszweck ergibt sich eine leichtere Auffindbarkeit der Inhalte. Nach einem Blick auf die Dokumentkategorie ist klar, welche Informationen, in welchem Dokument stecken. Die Kategorien sind nach den typischen Informationsbedürfnissen bei entsprechenden Arbeitstätigkeiten im Produktlebenszyklus abgeleitet.
[Quelle: VDI 2770, S.12]
Verwaltungsbezogene Metadaten werden pro Dokumentversion angegeben, z.B. Versionskennung, Freigabestatus und Sprache.
Neben der Angabe der Dokumentkategorie ist die Zuordnung der Dokumente zu Objekten ein zentrales Metadatum. Für jedes Objekt muss mindestens ein Objektbezug hergestellt werden. Details dazu erfahren Sie unter Punkt (5) „Produktbezug“.
(4) Dokumentationscontainer zum Bündeln
Für die valide Erfüllung des Standards muss für jedes Dokument ein Dokumentcontainer erstellt werden. Anschließend werden alle Dokumentcontainer zu einem Objekt, zusammen mit einem Hauptdokument, in einem Dokumentationscontainer zusammengefasst. Dieses Hauptdokument dient in Form einer XML-Datei und eines PDF/A-Dokuments als eine Art Inhaltsverzeichnis.
Besteht ein Produkt aus mehreren Teilen, wird die Produktstruktur in verschachtelten Dokumentationscontainern abgebildet. Das Zippen der Dateien erleichtert die Übergabe der gesammelten Dokumente und Metadaten-Dateien. Außerdem kann mit Hilfe einer Prüfsumme die Integrität der Dokumentation geprüft werden. So ist jederzeit nachvollziehbar, ob sich ein Paket verändert hat. Gleiche Prüfsumme bedeutet „keine Änderung“ bzw. „gleicher Inhalt“.
(5) Produktbezug
Damit Informationen gezielt abrufbar sind, braucht jedes Dokument einen Bezug zum Produkt. Alle Dokumente zu einem Produkt bzw. zu einem Produktbestandteil (beides „Objekt“ laut Richtlinie) müssen ebenfalls in einem Dokumentationscontainer geklammert und dem Produkt zugeordnet werden.
Besteht ein Produkt aus mehreren Bestandteilen, enthält auch der entsprechende Dokumentationscontainer dieselbe Struktur und entsprechende Unterpakete (untergeordnete Dokumentationscontainer). Durch die Analogie im Aufbau ist es möglich, Veränderungen am Produkt direkt in die Dokumentation zu übertragen. Werden einzelne Teile des Produkts ausgetauscht oder verändert, können die dazugehörigen Dokumentationscontainer ebenfalls ausgetauscht oder aktualisiert werden.
(6) Hauptdokument
Jedes Paket muss ein Hauptdokument als Inhaltsverzeichnis in Form eines PDF/A-Dokuments und einer XML-Datei mitbringen. In diesen Hauptdokumenten sind die jeweiligen Unterpakete aufgeführt. Eine Besonderheit von Hauptdokumenten ist, dass sie nur genau einem Objekt zugeordnet sein dürfen.
Das Hauptdokument liegt zum einen als für Menschen lesbares PDF/A vor (vgl. Beispiel in der Grafik unten), zum anderen sind die gleichen Informationen in der maschinenlesbaren XML-Datei auf derselben Ebene zu hinterlegen.
Nicht alles ist geregelt
Die Inhalte, das Änderungsmanagement sowie die Vollständigkeit und die Richtigkeit der Dokumente selbst werden nicht von der Richtlinie behandelt.
Die Richtlinie sieht vor, dass jedes Dokument entsprechend seinem Inhalt, seiner Art und seiner Bedeutung einer Dokumentkategorie zugeordnet wird.
In der Praxis enthalten Dokumente oft Informationen aus mehreren Dokumentkategorien, z.B. enthalten Betriebsanleitungen Technische Daten (02-01 Technische Spezifikation), Informationen zur Montage oder Inbetriebnahme (03-01 Montage, Demontage) sowie zur Störungsbehebung (03-05 Instandsetzung).
Zwei Lösungsansätze sind möglich: Entweder Sie zerlegt das Ausgangsdokument und erstellt daraus Dokumente für jeweils eine Dokumentkategorie. Oder Sie nutzt die in der Richtlinie beschriebene Möglichkeit, in Ausnahmefällen mehrere Dokumentkategorien zu einem Dokument zuzuweisen.
Das Datenmodell enthält für die Objektbeziehung mehrere Wege. Grundsätzlich werden Objekttyp-Bezüge und Bezüge auf individuelle Objekte unterschieden. Ein Objekttyp-Bezug kann z. B. über eine Bestellnummer, eine Produktnummer oder eine EAN (European Article Number), angegeben werden. Der Wert bezieht sich dabei immer auf eine Reihe von Objekten.
Beim Bezug zu individuellen Objekten werden die Dokumente exakt einem realen Objekt zugeordnet: Seriennummern oder IDs bzw. URI entsprechender der DIN SPEC 91406 geben solche instanziellen Produktbezüge an. Ein Objekt kann auch durch mehrere IDs identifiziert werden, z. B. über die Seriennummer des Herstellers und die Equipment-ID des Anlagenbetreibers. Mindestens eine der IDs muss, idealerweise auf dem Typenschild oder in dessen unmittelbarer Umgebung, auf dem Produkt direkt zu finden sein.
Für die Hauptdokumente und damit auch für alle Objekt-Pakete (bzw. Dokumentations-Container) gilt eine Einschränkung: Sie dürfen jeweils nur für ein individuelles Objekt gelten. Liefern Sie 500 Produkte aus einer Serie an ein Unternehmen, müssen auch 500 VDI-2770-Pakete mit identischen Dokumenten geliefert werden.
Der Aufwand, der mit der Erstellung einer VDI-2770-konformen Dokumentation einhergeht, ist nicht zu unterschätzen. Besonders wenn es sich um eine große Anzahl an Projekten mit hohem Datenvolumen handelt.
In diesen Fällen bietet sich die plusmeta Automate, unsere „Headless“-Variante, an. Hierbei werden die Informationen und Dokumente über eine API in plusmeta übertragen und direkt im Application Server verarbeitet. Die Generierung und Auslieferung der entsprechenden Pakete erfolgt dabei vollautomatisch und kommt ganz ohne Benutzeroberfläche aus. Somit lässt sich die Paketerstellung effektiv skalieren. Einzige Voraussetzung ist ein klares Set an Metadaten, dass eine präzise Zuordnung zu den einzelnen Dokumenten ermöglicht.
Natürlich mit plusmeta! Unsere eigenentwickelte KI unterstützt Sie dabei, die passenden Dokumentenkategorien zu finden und den eindeutigen Produktbezug der Dokumente herzustellen. Die eingebaute Validierung stellt sicher, dass alle geforderten Daten vorhanden sind.
So generiert plusmeta standardkonforme Pakete, mit der entsprechenden Struktur, den geforderten Metadaten sowie Übersichtsdokumenten, innerhalb von Sekunden.
Auch andere Standardformate zum digitalen Datenaustausch wie iiRDS erstellen Sie mit plusmeta im Handumdrehen. Sie möchten mehr zur automatisierten Erstellung von VDI-2770-Paketen erfahren? Dann schreiben Sie uns eine E-Mail an und vereinbaren Sie einen Beratungstermin!
