Vermarktung digitaler Services: Vermeiden Sie diese 3 Fehler

Veröffentlicht: 23.05.2024 Aktualisiert: 05.06.2024

Indem sie ihr Serviceangebot digitalisieren, können Maschinen- und Anlagenbauer Umsatzeinbußen im Neumaschinengeschäft ausgleichen. Damit die Vermarktung der Services erfolgreich gelingt, sollten Sie einen großen Bogen um folgende Stolperfallen machen.

Leitfaden für erfolgreiche Servicevermarktung

Digitale Services wie Betreibermodelle, Ersatzteilportale mit Shop-Funktion oder Remote-Services helfen Ihren Kunden, aktuellen Business-Herausforderungen zu bewältigen. Doch auch Maschinenbauer profitieren davon, wenn ihr After-Sales- und Serviceangebot digitalisiert wird und in neue Geschäftsmodelle mündet.

Um digitale Services erfolgreich zu entwickeln und zu vermarkten, müssen Maschinen- und Anlagenbauer jedoch einige wichtige Punkte beachten – und typische Fehler vermeiden.


Fehler 1: Sie bieten nicht das, was Ihre Kunden wollen.

Wissen Sie, was die dringendsten Herausforderungen Ihrer Kunden sind? Oder welche Probleme in den Anlagen der Kunden Ihre Maschinen und Anlagen mit Bravour lösen? Antworten auf diese und ähnliche Fragen sollten Sie direkt bei Ihren Kunden suchen und mit ihnen gemeinsam Services entwickeln, die zu den tatsächlichen Anforderungen der Maschinennutzer passen.

Ein solcher Nutzerfokus sollte bei der Entwicklung neuer Produkte und Services zwar selbstverständlich sein. Umfragen zeigen aber, dass Hersteller bei Services oft andere Schwerpunkte als wichtig erachten als ihre Kunden. So stufen Anlagenbetreiber das Thema Offenheit von Services höher ein als die Maschinenbauer.

Vermeiden Sie es also, Services an Ihren Kunden vorbei zu entwickeln.


Fehler 2: Sie betrachten die Digitalisierung von Services als Meilenstein.

Das Digitalisieren und Vermarkten von After-Sales-Services ist ein langfristiges Commitment und nicht mit der Einrichtung eines Ersatzteilshops erledigt. Zunächst gilt es, bestehende Services zu prüfen und zu digitalisieren, gemeinsam mit den Kunden neue Dienstleistungen rund um Ihre Maschinen und Anlagen zu entwickeln, Servicepakete zu schnüren und Preise festzulegen.

Anschließend vermarkten Sie Ihr Angebot, holen Feedback und Daten ein und optimieren und skalieren die Services kontinuierlich. Dabei ist es wichtig, den Markt im Auge zu behalten und bei Trends wie 3D-Druck, Predictive Maintenance und Künstlicher Intelligenz nicht den Anschluss zu verlieren.

Bleiben Sie also auch nach der Digitalisierung Ihrer Services am Ball – und setzen Sie am besten auf flexible und skalierbare IT-Lösungen.


Fehler 3: Sie vergessen die interne Vermarktung.

Von Ihrem Serviceangebot müssen Sie nicht nur Ihre Kunden überzeugen, sondern vor allem Ihr Team. Beziehen Sie von Anfang an die After-Sales-, Service- und Vertriebsprofis aus Ihrem Unternehmen mit ein und kommunizieren Sie Ziele und anstehende Veränderungen transparent.

Wenn Ihre Mitarbeiter begeistert von Ihrem neuen, digitalen Angebot sind, lassen sich die Kunden davon gern anstecken.


Leitfaden für erfolgreiche Servicevermarktung

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