Reactive Maintenance: Reaktion statt Aktion

Veröffentlicht: 02.08.2021 Aktualisiert: 01.05.2022
Thema: Betreiber Hersteller Ersatzteile identifizieren Ersatzteile bestellen

 

 

In unserer Serie „Smart Information: Daten machen die Wartung intelligent“ betrachten wir die einzelnen Evolutionsstufen der Wartungspyramide, beleuchten Vor- und Nachteile der einzelnen Instandhaltungsstrategien und zeigen Wege zur Umsetzung auf.

Die ersten zwei Stufen der Wartungspyramide, die Reactive Maintenance und die Preventive Maintenance, werden in den Bereich der operativen Wartung eingeordnet.

 

 

 

 

Reactive Maintenance als übliche Methode

Bisher üblich war Reactive Maintenance, die reaktive Wartung. Wenn eine Maschine oder Anlage kaputt war, reparierte man sie. Das bedeutete je nach Aufwand für die Reparatur und Verfügbarkeit der Ersatzteile eine Unterbrechung des Produktionsablaufs von wenigen Minuten bis einigen Tagen.

Es lohnte sich auch, bestimmte Teile auf Lager zu legen: Solche, die öfter kaputtgehen, aber auch sehr preiswerte oder sehr schwer zu beschaffende Teile. Hier lohnt sich eine etwas tiefergehende Betrachtung. Manche Bauteile sind zwar relativ teuer und gehen selten kaputt – doch sie haben einen hohen strategischen Wert, beispielsweise wenn sie bei einem Defekt die komplette Produktion lahmlegen. Dann lohnt sich das Lagern eventuell doch. Man darf eben nicht nur den Lagerplatz und das gebundene Kapital in die Rechnung aufnehmen, sondern auch die Kosten bei einem Ausfall.

 

 

Praktisches Beispiel für Reactive Maintenance

Ein gutes Beispiel findet sich im Maschinenraum von Frachtschiffen: Dort hängt oft ein kompletter Motorkolben inklusive Pleuel an der Wand. Eigentlich ist es betriebswirtschaftlich und technisch unsinnig, solch ein teures, großes und schweres Teil über viele Jahre herumzufahren. Doch wenn ein Maschinenschaden auftritt, ist es vielfach extrem aufwendig, dieses riesige Ersatzteil an einen abgelegenen Ort der Welt zu bringen und in den Maschinenraum zu heben, so dass es sich am Ende doch lohnt.

Im nächsten Blogbeitrag erfahren Sie mehr über die zweite Evolutionsstufe der Wartungspyramide: Preventive Maintenance. Diese gehört ebenfalls zum Bereich der operativen Wartung. Hier gelangen Sie zur taktischen Wartung und strategischen Wartung.

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Bereit für die nächste Stufe?

Gerne unterstützen wir Sie dabei, die nächste Evolutionsstufe in der Wartungspyramide zu erreichen – egal, auf welcher Stufe Sie sich gerade befinden. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

 

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